• Shiregreen - Singer & Songwriter
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The stories I could tell

The stories I could tell

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Trackliste

14 Songs über Liebe, Träume und Dinosaurier

Shiregreen schreibt außergewöhnliche Lieder, authentisch, facettenreich und bewegend. So hat der 55-jährige Songwriter aus dem nordhessischen Rotenburg in den letzten Jahren nicht nur das Publikum, sondern auch die Kritiker überzeugt. „Shiregreen steht den besten der amerikanischen Songwriter in fast nichts nach“, urteilt zum Beispiel die FAZ. Und das größte deutsche Musikportal „laut.de“ attestiert „eine superbe Demonstration der Liedermacherkunst“. Nun legt Shiregreen alias Klaus Adamaschek gemeinsam mit seiner Band sein neues Werk vor. The stories I could tell besitzt alle Qualitäten eines klassischen Storyteller-Albums.

Es wurden schon viele Vergleiche bemüht, um Shiregreens ebenso eingängige wie intensive Mischung aus Folk, Country und Rock zu beschreiben. Genannt wurden vor allem nordamerikanische Songwriter wie Tom Russell, Gordon Lightfoot, Kris Kristofferson oder Guy Clark, und einige von ihnen hat Klaus Adamaschek 2011 auf einer halbjährigen US-Tour auch persönlich getroffen. Von diesen prägenden sechs Monaten „on the road“ berichten das letzte Shiregreen-Album Trails (2012) und der musikalische Reisebericht im Musikmagazin Folker.

Doch den Einfluss seiner Vorbilder hört man bei Shiregreen heute allenfalls noch in bewusst gesetzten Zitaten, Klaus Adamaschek hat längst seinen ganz eigenen Stil gefunden. Geprägt werden die Songs von seiner warmen und intensiven Stimme und von den authentischen und tiefgehenden Geschichten. Im Mittelpunkt des neuen Albums steht die persönliche Bestandsaufnahme eines Mifünfzigers, der schon eine Menge erlebt hat und der seine große Liebe gefunden hat. Und der sich auch noch eine Menge vorgenommen hat.

Die fast greifbare Aufbruchsstimmung drückt gleich der fulminante Opener The year that I turn 55 unmissverständlich aus: „We are here to keep our dreams alive, in the mirror I wanna see unbroken eyes.“ Musikalisch vermeidet Shiregreen hier ganz bewusst wehmütige Songwriter-Melancholie; der Song erinnert eher an CCR-Stücke aus den späten Sechzigern.

Ähnlich lautet die Botschaft von Roll on train: Inspiriert von Güterzügen, die an seinem „Anwesen irgendwo in Nordhessen“ vorbeirauschen, dreht Adamaschek die altbekannte Metapher, dass Züge unsere Träume mitnehmen, einfach mal um: „Roll on train, train roll on, but leave a dream before you’re gone.

The stories I could tell bietet aber auch die berührenden Momente, die schon die bisherigen sechs Shiregreen-Alben auszeichneten. So erzählt Adamaschek in Old Graveyards von einem entspannten Spaziergang über einen Friedhof irgendwo an der Küste Westschwedens, „reading all the letters from the past“. Und Last day of a summer bietet einen Refrain von einfacher, aber tiefer Poesie: “I watch the setting of the sun, hear the silence in the trees, I feel a change is going to come, but it’s not really changing me.

The stories I could tellUnd was es mit den Dinosauriern auf sich hat? In lockerer Country-Manier lässt Shiregreen in Like a dinosaur seiner persönlichen Distanz zu mobile phones, XXL-menus und big black cars freien Lauf. Und mit dem abschließenden Last Song, der fast wie ein Kristofferson-Klassiker daherkommt, verweist Shiregreen nochmals auf seine musikalischen Wurzeln.

Die Shiregreen-Band mit dem Dänen Tom Eriksen an der E-Gitarre, Paul Adamaschek an Bass und Keyboards, Lukas Bergmann an der Geige und Frank Schäfer an den Drums präsentiert sich auf dem neuen Album mit hoher Präsenz und Inspiration. Neu dabei ist Sascha Schmitt am Akkordeon, und gerade das Zusammenspiel von Geige und Akkordeon sorgt für musikalische Momente besonderer Intensität. Bemerkenswert auch die Background-Vocals von Paul Adamaschek und der mehrstimmige Chorgesang.

Abgerundet wird das Album durch ein liebevoll gestaltetes Booklet, das sich beim Öffnen der CD wie ein Buch entfaltet. Zu allen Songs gibt es neben den Texten auch deutschsprachige Liner Notes. Und auch diesmal hat die passionierte Fotografin Angelika Adamaschek zu allen Songs Bilder beigesteuert, die die Shiregreen-stories noch lebendiger werden lassen.

The stories I could tell erscheint am 30.08.2013 bei DMG Germany und Broken Silence (DMG 54.218139.2).



Trackliste

01. The year that I turn fifty-five (5:11)
02. For the memories (part one) (4:14)
03. Old graveyards (4:22)
04. The stories I could tell (4:14)
05. Roll on train (5:11)
06. Lageside song (3:13)
07. Like a dinosaur (3:45)
08. All about you (4:29)
09. Last day of a summer (4:30)
10. Midnight sun (4:10)
11. For the memories (part two) (2:43)
12. Crossroads (3:07)
13. Last song (4:43)
Hörproben